Was gibt’s Neues bei den Bretthoppern?

 

 

Kurt Schorn ist nicht zu stoppen: Hattrick am Schachbrett

Bretthopper gewinnt zum dritten Mal die NRW-Blindenschach-Meisterschaft

 

(von Ewald Heck, Troisdorf)

 

Vom 12. – 18. März 2016 fand im Aura-Hotel Horn-Bad Meinberg die diesjährige Blindenschach-Meisterschaft des Schachbezirkes West des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes e. V. statt. Das Turnier wurde in 7 Runden nach Schweizer System ausgetragen; leider hatten sieben Spieler ein Freilos. Mit 13 Teilnehmern aus NRW, Rheinland-Pfalz und aus dem benachbarten Belgien waren diesmal weniger Spieler am Start als bei früheren Turnieren. Geleitet wurde die Meisterschaft von Bezirksleiter Günter Thieme (Essen). Der 64jährige Kurt Schorn aus Aachen, der schon in den Jahren 2012 und 2014 den Titel des NRW-Meisters erringen konnte, ließ auch diesmal keinen Zweifel aufkommen, wer Chef im Ring ist. Mit vier Siegen und drei Remis wurde er mit 5,5 Punkten bester Spieler aus NRW. Turniersieger wurde Gert Schulz, ein Gastspieler aus Heidelberg, der sogar 6,5 Zähler verbuchen konnte. Bemerkenswert ist die enorme Leistung von Kurt Milotzki (Essen), der mit sage und schreibe 92 Jahren noch so manchen das Fürchten lehrte und seine alte Klasse unter Beweis stellte. Weiter so, Kurt!

Ein starkes Turnier spielte Bretthopper Hans-Peter Engel, der sich mit 4,0 Punkten auf Platz 5 kämpfte und hochzufrieden die Heimreise antrat. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto und den Plätzen 8 und 9 rangierten mit Ewald Heck und Willi Beckmann zwei Bretthopper in der hinteren Tabellenhälfte, die damit sicherlich nicht zufrieden sein konnten.

In der 6. Runde gelang dem alten und neuen Champion eine hübsche Mattkombination. Er setzte den siebenmaligen Deutschen Meister Kurt Milotzki in drei Zügen matt – finden Sie die Lösung?

Partiestellung

Kurt Schorn – Kurt Milotzki, Weiß am Zug setzt in drei Zügen matt

Weiß: Kc1 Dd1 Ta1 Th1 La6 Sa8, Bauern b2 b3 c3 g2 h2

Schwarz: Kc6 Df5 Td8 Th8 Lf8 Sb8, Bauern b7 d6 e5 f7 g7 h7

 

Endstand nach 7 Runden

&xnbsp;1. Schulz,Gert...... GER&xnbsp; 6,5 27,0 188,5

&xnbsp;2. Schorn,Kurt...... GER&xnbsp; 5,5 26,0 177,0

&xnbsp;3. Jennen,Herman.... BEL&xnbsp; 4,0 31,5 175,0

&xnbsp;4. Thieme,Günter.... GER&xnbsp; 4,0 28,0 170,5

&xnbsp;5. Engel,Hans-Peter. GER&xnbsp; 4,0 26,0 180,5

&xnbsp;6. Selig,Wolfgang... GER&xnbsp; 4,0 21,5 155,5

&xnbsp;7. Geerinck,Alex.... BEL&xnbsp; 4,0 19,5 153,5

&xnbsp;8. Heck,Ewald....... GER&xnbsp; 3,5 27,0 173,5

&xnbsp;9. Beckmann,Wilhelm. GER&xnbsp; 3,5 24,0 148,5&xnbsp;

10. Milotzki,Kurt.... GER&xnbsp; 3,5 23,0 141,0&xnbsp;

11. Grothe,Karl-Josef GER&xnbsp; 2,5 26,0 141,0&xnbsp;

12. Brell,Matthias... GER&xnbsp; 2,0 21,0 152,0&xnbsp;

13. Raestrup,Norbert. GER&xnbsp; 2,0 21,0 138,0

 

 

“Same procedure as last year? Same procedure as every year!!!”

Hoher Spaßfaktor beim Weihnachts-Schnellschachturnier der DJK Arminia Eilendorf

 

Die Arminia hat gerufen – die Bretthopper kamen! Am 19. Dezember 2015 reisten Willi Beckmann mit zwei seiner jugendlichen Enkelsöhnen, Hans-Peter Engel, Kurt Schorn und Ewald Heck mit der besten Ehefrau von allen – Erika – nach Aachen-Eilendorf zum schon traditionellen Weihnachts-Schnellschachturnier an. Mit 28 Spielern, darunter wieder einige Kinder und Jugendliche des Ausrichters, begann um 15 Uhr diese schöne Veranstaltung. Bei einer Bedenkzeit von je 15 Minuten je Spieler ging es flott voran und die sieben Runden vergingen wie im Fluge. Auch wenn die Erfolgserlebnisse bei den Bretthoppern eher moderat ausfielen, tat dies dem Spaß keinen Abbruch! Die Gastgeber taten ihr Bestes, um gute Stimmung zu verbreiten: Es wurden Aachener Spezialitäten gereicht, die wahlweise mit Kalt- oder Heißgetränken heruntergespült wurden. Auch wenn wir alle uns schon gut kennen, wurde doch um jeden halben Zähler hart aber fair gerungen. Am Schluss wurden alle Punkte zusammengezählt und eine Abschlusstabelle ermittelt. Als gute Gäste haben wir natürlich unseren Gastgebern den Vortritt gelassen und uns erst ab der erweiterten Spitzengruppe bis ins Mittelfeld hinein festgesetzt: Bester Bretthopper war Kurt auf dem 8. Platz mit 4 Punkten.&xnbsp; Mit gleicher Punkteausbeute kam Willi auf den 12. Rang. Mit 50 % schaffte Ewald den 15. Platz und Hans-Peter wurde mit 2,5 Zählern 21. Alle Teilnehmer erhielten von Ecki Reckers, der den Verein schon lange leitet, gut gefüllte Weihnachtstüten überreicht, die alljährlich von K. S. aus A. (Name ist dem Verfasser bekannt) gespendet werden.

Nach dem Wegräumen der Bretter ging es in ein nahe gelegenes Restaurant, wo wir mit vielen unserer Eilendorfer Freunde den schönen Tag ausklingen ließen. Und nächstes Jahr? „Same procedure as every year!“

Text: Ewald Heck

 

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der blinden und sehbehinderten Schachspieler 2015 in Brilon

(von Kurt Schorn)

 

Vom 26.-30.5.15 fanden in Brilon im Sauerland die diesjährigen Mannschaftsmeisterschaften des DBSB der blinden und sehbehinderten&xnbsp; Schachspieler statt. Die Bretthopper nahmen neben den Mannschaften aus Leipzig, Hannover, Stuttgart, Hamburg (2 Mannschaften) , Heidelberg und Essen teil. In diesem Jahr hatten sich die "traditionellen" Vier Ewald Heck, Troisdorf, Hans-Peter Engel, Weißenturm, Willi Beckmann, Leverkusen und Kurt Schorn aus Aachen, um Andreas Ilic, München, verstärkt. In jeder Runde hatte einer spielfrei.&xnbsp; Mit von der Partie waren diesmal Willis Frau Josefine und der 17jährige Enkel Jonathan sowie Erika und Hedi.&xnbsp;

In den fünf zu spielenden Runden an vier Brettern&xnbsp;&xnbsp; hatten es die Bretthopper in der ersten Runde gleich mit dem Titelverteidiger aus Leipzig zu tun. Die Bretthopper verloren nur knapp&xnbsp; mit 2,5 : 1,5 Punkten. In der zweiten Runde drehten wir voll auf und landeten einen Kantersieg gegen Essen mit 4 : 0. Die dritte Runde gegen Stuttgart endete 2 : 2 Remis. Die höchste Niederlage kassierten wir in der vierten Runde mit 3 : 1 gegen Heidelberg. Der fünfte Kampf gegen Hannover endete nach hart umkämpften Partien erneut&xnbsp; mit einem 2 : 2 Unentschieden.

Schließlich landeten die Bretthopper mit 4 Mannschaftspunkten auf Platz 5, von dem sie auch nach ihrer Wertungszahl gestartet waren. Es war ein sehr schönes Turnier, in dem alle ihre Leistungen erbracht haben, vor Allem unser "Oldie" Willi mit zarten 77 Lenzen. Andreas Ilic, der zum ersten Mal im Trikot der Bretthopper gespielt hatte, war eine ausgezeichnete Verstärkung, die auch wunderbar zu uns gepaßt hat.

Der erfolgreichste Punktesammler war mit 3 Zählern aus 4 Partien Kurtt an Brett 3, Andreas und Hans-Peter an den Brettern 2 und 4 mit je 2,5, . Am 5. Brett holte Willi 1,5 und Ewald 1 Punkt am 1. Brett.

Hier die Abschlusstabelle:

 

Rg.

Team

Punkte

Buchholz

1.

Leipzig

10 : 0

27,0

2.

Heidelberg

7 : 3

27,0

3.

Hamburg I

7 : 3

25,0

4.

Hannover

5 : 5

24,0

5.

Bretthopper Rheinland

4 : 6

27,0

6.

Stuttgart

4 : 6

24,0

7.

Hamburg II

2 : 8

24,0

8.

Essen

1 : 9

22,0

 

 

Das Brilon-Märchen

(von Hans-Peter Engel, Weißenthurm)

 

Es waren&xnbsp; einmal die vier Bretthopper Ewald Heck, Kurt Schorn, Wilhelm Beckmann und Hans-Peter Engel. Sie zogen durch die deutschen Lande, um zu zeigen wie gut sie Schach spielen können. Auf dem Weg nach Brilon stellten sie fest, das sie nicht gleichzeitig dort ankommen werden und das sie den waldreichsten Ort Deutschlands nicht wieder gemeinsam verlassen können. Um aber trotzdem bei der Mannschaftsmeisterschaft des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenschachbundes 2015 beweisen zu können wie gefährlich sie sind, verstärkten sie sich mit Andreas Ilic aus München. So gerüstet traten die Bretthopper 5 mal mit 4 Spielern an. Der jeweils spielfreie hatte die Aufgabe, die anderen seelisch und moralisch zu unterstützen. Nach der ersten Runde, die äußerst knapp gegen Leipzig mit 1,5 : 2,5 verloren ging, war auch der Trost der mitgereisten 4 Schlachtenbummler, Josefine Beckmann, Erika Heck, Hedi Jufer King und Jonathan Beckmann nötig. Die 3 Zauberfeen und der Zauberlehrling machten ihre Sache so gut, dass die Bretthopper in Runde 2 Essen mit 4 : 0 besiegten. Dies hielt man doch für etwas zu übertrieben. Beim „Schwabenpfeil“ aus Stuttgart lies man Gnade vor Recht ergehen und einigte sich auf ein 2 : 2 Unentschieden. In der vierten Runde rangen die Bretthopper den Heidelbergern zwar nur 2 Remis ab, aber das wird in ihrer Chronik nicht größer erwähnt. Dafür um so eher das 2 : 2 Mannschaftsremis gegen Hannover in der fünften Runde. Am Ende freuten sich die glorreichen 5 über den fünften Platz in der Gesamtabrechnung. Jeder erhielt mehrere Glas-Pokale gefüllt mit „Hopfenblütentee“ als Belohnung. Beim abendlichen „einarmigen Reißen“ bewiesen die in dieser Sportart kampferprobten Bretthopper wieder Ausdauer und Können. Grimmig schaut der Märchenerzähler auch nicht auf das Ergebnis der Schnellschachmeisterschaft. Es gab zwar nicht zu Hauf Punkte, aber immerhin einen 7. Platz für Ewald Heck, einen 15. für Andreas Ilic und einen 18. für Hans-Peter Engel. Alle blieben damit unter den ersten 22.

Die Moral von der Geschicht: „Bretthopper schlägr man so einfach nicht!“

 

 

 

Bretthopper Rheinland zu Gast beim Weihnachtsturnier 2014&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; der DJK Arminia Eilendorf

 

Am letzten Samstag vor Weihnachten startet die Schachabteilung der DJK Arminia Eilendorf traditionell mit dem Weihnachtsturnier ins neue Jahr durch. Dieses Mal nahmen&xnbsp; weit über 30 Schachspieler am Turnier teil. Möglich macht uns das jedes Mal Kurt Schorn, der dieses schöne Jahresabschluß-Turnier ins Leben rief. Unsere Jugendabteilung, geleitet und betreut von Frank und Christopher trafen sich mit dem Schachnachwuchs schon um die Mittagszeit zum Jugendturnier. Gespielt wurde in 2 Altersgruppen, jeweils 5 Runden. Die Teilnehmer erhielten alle eine Urkunde zur Erinnerung an das schöne Turnier und natürlich eine prall gefüllte Weihnachtstüte mit Leckereien. Christopher hatte für die Absolventen der Lernstufe 2 das nächste Übungsheft der Stufe 3 mitgebracht. Viel Spaß damit im nächsten Jahr !

Als Gäste waren auch wieder die sehbehinderten Schachspieler, die Bretthopper Rheinland, eingeladen. Kurt Schorn, Willi Beckmann, Hans-Peter Engel und Ewald Heck waren mit von der Partie. Wie auch in den Jahren zuvor scheuten sie auch dieses Jahr nicht den langen Anfahrtsweg. Verstärkt wurde das Hauptturnier der Senioren dann auch noch von 6 Kindern, die an diesem Samstag insgesamt einen sechsstündigen Schachmarathon hinlegten.

Da zum Weihnachtsturnier die Schachspieler fast vollzählig anwesend sind, wurden in diesem schönen Rahmen auch gleich die ausstehenden Ehrungen der letzten Vereinsturniere vorgenommen.

Das diesjährige Weihnachtsturnier wurde von Dr. Jürgen Souren , Dr. Sven Kühnert und Frank Sassenscheidt gewonnen. Alle waren Punktegleich mit 5,5 Punkten und Verzichteten auf die Feinwertung nach Buchholz.&xnbsp; Somit hatten wir am Ende dann 3 Turniersieger. Die Spieler der Bretthopper belegten Plätze im Mittelfeld.

Unvergessen werden die Wortspiele bleiben, die sich der zwölfjährige Alwin und Kurt lieferten. Bei Ihren Zugansagen wie Bauer nach Chamälion 5, Springer nach Erdbeben 2 oder der fetzige Damenzug nach Gaga 6 lauschten viele Spieler schmunzelnd dem creativen Wortgefecht, statt ihre Partie zu spielen. hier anhören!

Zum Abschluß gab es auch für die Erwachsenen eine Weihnachtstüte, bevor man nach Hause ging oder den Abend im Os Ieledörp ausklingen ließ.

(Text: Eckhard Reckers, DJK Arminia Eilendorf)

 

DJK-Bundessportfest 2014 in Mainz: Wir waren dabei!

 

Am 7. und 8. Juni 2014 (Pfingstwochenende) fand in Mainz das alle vier Jahre ausgerichtete DJK-Bundessportfest&xnbsp; mit 20 Sportarten statt. Die Veranstaltr hatten sich dem Thema „Inklusion“ besonders gewidmet und die Bretthopper Rheinland zu diesem Sportfest eingeladen.

Am Start waren Kurt Schorn, Ewald Heck und als Gäste Rainer Hahn vom Blindenschachklub Frankfurt sowie Josef Pennings als sehender Schachfreund von der DJK Arminia Eilendorf. Lisa Schorn und Erika Heck standen uns als „Gute Geister“ zur Seite.

Die meisten unserer Schachfreunde reisten am Freitag an. Vom IBIS-Hotel waren es nur wenige Gehminuten bis zur Altstadt, wo wir am Abend erfrischende Getränke und ein schönes Restaurant vorfanddn.

Am Samstag begann gegen 14 Uhr im Theresianum Mainz die Mannschaftsmeisterschaft mit 7 Teams. Es wurde im Rundensystem und einer Bedenkzeit von 20 Minuten gespielt. Die Bretthopper mit der oben genannten Brettfolge wurden ihrer Außenseiterrolle voll gerecht und wurden schließlich Siebter. Bester Punktesammller war unser Brett 4: „Jupp“ Pennings mit einer DWZ von 1488 lehrte alle das Fürchten! Kurz nach 20 Uhr schloß Bundesturnierwart „Ecki“ reckers die Meisterschaft ab und wir gingen mit unseren Freunden von der DJK Arminia&xnbsp; in die Altstadt.

Sonntags wurde die Einzelmeisterschaft mit 26 Spielern ausgetragen. Hier betrug die Bedenkzeitnur 15 Minuten. Auch hier zeigte unser Gast „Jupp“ Pennings, was in ihm steckt und gewann Spiel um Spiel und belegte am Schluss einen sensationellen 5. Rang !!! Kurt, Rainer und ich selbst hatten weniger Erfolg und reihten uns weiter hinten in der Tabelle ein.

„Ecki“ Reckers nahm zum guten Schluss die Siegerehrung für beide Turniere vor und überreichte den drei Ersten vom Vortage Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und ehrte die drei Besten im Einzelturnier ebenfalls mit Edelmetall. Allen Teilnehmern der Einzelmeisterschaft wurde eine Urkunde ausgehändigt.

 

 

DJK-Mannschaftsmeisterschaft 2014 Schach

 

 

Rg

Verein

Mannschaftspunkte

Brettpunkte

1.

djk Wacker Bergeborbeck I

14

18,0

2.

DJK Arminia Eilendorf I

11

16,0

3.

djk Wacker Bergeborbeck II

9

15,5

4.

DJK Aufwärts Aachen

8

16,0

5.

DJK Herdorf

7

14,0

6.

DJK Arminia Eilendorf II

4

13,5

7.

Bretthopper Rheinland

7

13,0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DJK-Einzelmeisterschaft 2014 Schach

 

 

Rg

Teilnehmer

Punkte

Buchh.

1.

FM Michael Buscher

6,0

28,0

2.

Dr. Jürgen Suren

5,5

30,0

3.

Michael Cronen

5,0

30,0

 

Ergebnis Bretthopper:

 

 

5.

Josef Pennings

4,5

29,0

18.

Kurt Schorn

3,5

20,0

20.

Ewald Heck

3,0

21,0

24.

Rainer Hahn

2,0

21,5

 

 

Die Bundeseinzelmeisterschaft fand gemeinsam mit den Freunden der DJK Arminia ihr fröhliches Ende in einem zünftigen Altstadtlokal. Am Pfingstmontag war dann Schluss und alle Teilnehmer traten den Heimweg an. Zum Glück kam niemand während der Heimreise bei dem starken Unwetter zu Schaden, das am Pfingstmontag über das nordwestliche NRW hereinbrach.

 

Die Bretthopper danken dem DJK-Sportverband für die Einladung und besonders danken wir „Ecki“, der sich dafür eingesetzt hat!

Ewald Heck

 

 

Bretthopper beim Vereinsjubiläum

des 1. Schachklub Troisdorf

 

Spannend bis zur letzten Partie verlief das 90jährige Vereinsjubiläum des 1. Schachklub Troisdorf, das am 24. Mai 2014 in der neuen Troisdorfer Stadthalle ausgerichtet worden ist. Sechs befreundete Vereine aus der Region und zwei eigene Teams spielten ein siebenrundiges Schnellschachturnier mit 15minütiger Bedenkzeit.

 

Auch die Bretthopper Rheinland waren eingeladen. In unserem Team spielten von Brett 1 bis 4 Ewald Heck, Kurt Schorn, Michael Urban und Hans-Peter Engel.

 

Das Turnier verlief in freundschaftlicher Atmosphäre, in der Pause&xnbsp; gab es selbstgebackenen Kuchen, heiße und kalte Getränke. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit zum Austausch und zum Plaudrn.

 

Mit hauchdünnem Vorsprung sicherte sich die Regionalliga-Mannschaft der SG Niederkassel den Turniersieg. Der Vereinsvorsitzende des Gastgebers, Dr. Uli Keßler, nahm die Siegerehrung vor und überreichte allen Mannschaften eine Teilnehmerurkunde. Er dankte der VR-Bank Rhein-Sieg für eine Spende aus Anlaß des Jubiläums.

 

Bester Spieler war stefan Bröhl von der SG Niederkassel, der alle sieben Partien gewann! Unsere Einzel-Bilanz war sehr durchwachsen: Beste Punktesammler waren mit je 3 Zählern Kurt und Michael, Hans-Peter steuerte einen halben Punkt bei und ich selber ging komplett leer aus. Tja, dumm gelaufen …

 

Viele Schachfreunde nahmen als interessierte Zuschauer am Geschehen Anteil. Einige haben spontan zugesagt, zum Vereinsabend des SK Troisdorf Dienstags ab 19 Uhr zur Europaschule Am Bergeracker zu kommen!

 

Jubiläumsturnier 90 Jahre SK Troisdorf

 

Rang

Mannschaft

Punkte

Brett-Punkte

1.

SG Niederkassel

13 - 1

23.0

2.

SK Troisdorf I

13 - 1

21.5

3.

SF Lohmar

9 - 5

14.0

4.

VdSF Stadtverwaltung Bonn

8 - 6

16.0

5.

SK Troisdorf II

6 - 8

11.5

6.

SV Hennef

4 - 10

12.0

7.

Turm St. Augustin

2 - 12

7.5

8.

Bretthopper Rheinland

1 - 13

6.5

Text: Ewald Heck

 

 

Blind – aber nicht Schachmatt!

 

Von Laura Miketta

 

Ewald Heck ist seit seinem 20. Lebensjahr blind. Trotz dieser Beeinträchtigung ist er ein passionierter Schachspieler. Dabei spielt er nicht nur aktiv im 1. Schachklub Troisdorf, sondern setzt sich auch in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Verein und den Schachbezirk Bonn/Rhein-Sieg ein. Sein Engagement wurde Anfang diesen Jahres mit der Ehrennadel des Schachbundes NRW belohnt.

Der gebürtige Wittlicher erblindete in jungen Jahren aufgrund einer Netzhauterkrankung, ließ sich aber trotz dieses Schicksalsschlags nicht unterkriegen. „Zuerst war es nur Nachtblindheit“, erzählt er „aber dann habe ich nach und nach gemerkt, dass ich auch bei der Arbeit immer schlecht sehen konnte“. Seinen erlernten Beruf bei einer Bank konnte Heck von da an nicht mehr ausüben. Er ließ sich zum Telefonisten umschulen. Ein Jobangebot führte ihn schließlich ins Rheinland.

Zum Schachspiel aber kam er erst Jahre später. Die Aufsehenerregende&xnbsp; Schachweltmeisterschaft 1978 war in den Medien omnipräsent und weckte auch Hecks Interesse. „Damals war ich 26 Jahre alt. Ein Kollege schlug mir vor, dass sein Sohn mir das Spiel beibringen könnte. Jeden Mittwoch haben wir geübt und ein Jahr hat er mich jedes Mal geschlagen.“ Den Spaß am Spiel hat das nicht gemindert. Schach ist eine der wenigen sportlichen Aktivitäten, die blinde und nichtblinde Menschen unter annähernd gleichen Bedingungen miteinander ausüben können. Blinde Spieler erfühlen die speziell gekennzeichneten schwarzen Figuren. Spezielle Blindenschachbretter haben tiefer liegende weiße Felder. Was den 60-Jährigen am Schachspiel besonders begeistert ist jedoch „die Kreativität am Brett und die Schönheit einer guten Partie mit vielen taktischen Manövern und raffinierten Zügen“.

Heute, knapp 30 Jahre nach seinen ersten Spielversuchen, sitzt Ewald Heck im Vorstand des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes (DBSB) und kümmert sich zudem um die Pressearbeit des SK Troisdorf.

Jahrelang informierte er auch über die Ereignisse in der Schachszene Bonn/Rhein-Sieg. Dieses Amt legte er jedoch vor einem Jahr nieder, um seinen Aufgaben beim Schachklub und dem DBSB besser gerecht werden zu können. Neben seinem Einsatz für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit soll aber auch seine Leidenschaft fürs Spiel nicht zu kurz kommen.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Erika reist Heck zu Turnieren ins Ausland – kürzlich zum Beispiel nach Enschede in den Niederlanden. Außerdem tritt er mit seiner Spielgemeinschaft, den „Bretthoppern“, die sich aus Sehbehinderten, Blinden und Sehenden zusammensetzt, bei Wettbewerben in der Region an.

Nur eines macht Heck Sorgen. „Unsere Spieler werden langsam grau“, erzählt er. Deswegen haben er und seine Frau sich für 2014 vorgenommen, mehr blinde und sehbehinderte Kinder für den Sport zu begeistern. Das Paar hat zu Sehbehindertenschulen in ganz Deutschland Kontakt aufgenommen, um mit interessierten Schülern ein Schachferiencamp zu realisieren. So kann Schach für die Kinder vielleicht das werden, was es für den bald 61-Jährigen bereits ist: eine lebenslange Passion, die durch Spaß am „königlichen Spiel“ auch der Integration dient.

 

Ergänzung:

Text mit Foto erschienen im Kölner Stadtanzeiger, Ausgabe Rhein-Sieg, am Samstag, 12.04.2014

 

 

Er hat’s wieder gemacht:

Bretthopper Kurt Schorn gewint erneut NRW-Meisterschaft

 

(von Ewald Heck)

 

Vom 9. – 15.03.2014 fand im Aura-Zentrum Horn-Bad Meinberg die 28. NRW-Meisterschaft der sehbehinderten und blinden Schachspieler statt. Das Turnier war von Bezirksleiter Günter Thieme aus Essen als Open ausgeschrieben worden. Als Gäste reisten vier Schachfreunde aus dem benachbarten Belgien zum Turnier an. Es waren insgesamt 15 Teilnehmer am Start.

Nach 7 spannenden Runden endete das Turnier. Kurt Schorn (Aachen) zeigte nach seinem Erfolg in 2012 erneut sein Können auf den 64 Feldern und gewann durch vier Siege, zwei Remis und eine Niederlage zum zweiten Mal das Turnier. Seine Schachfreunde vom SK DJK Arminia Eilendorf haben erneut Grund, den siegreichen Vereinskollegen zu feiern!

 

 

NRW-Meisterschaft 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Rg

Name

Punkte

Buchholz

Bemerkung

1.

Geert Callant

5,5

30,5

a. K.

2.

Kurt Schorn

5,0

29,5

NRW-Meister 2014

3.

Günter Thieme

4,5

27,5

 

4.

Norbert Raestrup

4,5

26,0

 

5.

Marc Van Gijsel

4,5

24,5

a. K.

6.

Ewald Heck

4,0

30,5

 

7.

Wolfgang Selig

4,0

24,0

 

8.

Bertold Böttcher

4,0

20,0

 

9.

Karl-Josef Grothe

4,0

19,5

 

10.

Alex Geerinck

3,5

19,5

a. K.

11.

Matthias Brell

3,5

17,0

 

12.

Kurt Milotzki

3,0

28,0

 

13.

Ava Vandekerckhove

3,0

26,5

a. K.

14.

Jürgen Mankiewicz

2,0

24,0

 

15.

Edelgard Mankiewicz

1,0

23,0

a. K.

 

 

 

 

 

 

 

Klingelingeling - Klingelingeling – heut kommt der Printemann!

Weihnachtsturnier bei der DJK Arminia Eilendorf

 

(von Ewald Heck)

 

In kompletter Besetzung von vier Mann hoch sowie mit Erika Heck und Matthias Beckmann nahmen die Bretthopper Rheinland wieder am Weihnachts-Schnellschachturnier der DJK Arminia Eilendorf am 21. Dezember 2013 teil: Willi, Hans-Peter,&xnbsp; Kurt und der Schreiber dieser Zeilen gingen an den Start. Da wir die Gastgeber ja schon ein Weilchen kennen, gab es einen freundlichen Empfang und ein großes „Hallo!“ bei der Ankunft im Turniersaal, wo noch ein Jugendschachturnier gespielt wurde. Kurz danach ging es auch schon an die Bretter. Turnierleiter und Vereinsvorstand Eckhard „Ecki“ Reckers hatte alles fest im Griff und leitete in gewohnt souveräner Manier das Turnir. Das (nicht so ernst gemeinte) Handicap: Dem Siegr jeder Partie wurde ein Glühwein präsentiert, wurde ohne Murren akzeptiert. Im Lauf des Turniers wurden Aachener Printen, Gebäck, Kaffee und andere Erfrischungen gereicht. Mit der Abschlussplatzierung konnten die Bretthopper recht zufrieden sein: Wir landeten teilweise im Mittelfeld – teilweise im unteren Drittel der Tabelle. Aber Spass hatten wir alle!! Und ganz zum Schluss klingelte es in unseren Ohren, als jedem der 30 Teilnehmer eine Weihnachtstüte mit vielen Leckereien überreicht wurde. Die Tüten sponserte unser Bretthopper K. S. aus A.

Zum Abschluss des Weihnachtsturniers gingen wir mit den Schachfreunden der DJK Arminia in deren Vereinslokal. Ein leckeres Abendessen in gemütlicher Runde bildete&xnbsp; den Abschluss des Tages. Gegen 22 Uhr ging es dann heimwärts. Wir danken unseren Schachfreunden von der DJK Arminia Ailendorf und freuen uns auf ein Wiedersehen!!!

 

 

Bretthopper Rheinland spielen erfolgreich bei der Deutschen Mannschafts- und Schnellschachmeisterschaft der blinden- und sehbehinderten Menschen&xnbsp; mit

 

von Kurt und Lisa Schorn

 

Vom 24. bis 29. August 2013 fand in Bad Meinberg die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft für sehbehinderte und blinde Schachspieler des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes e. V. (DBSB) statt. Die Mannschaft der „Bretthopper Rheinland“ nahm in folgender Aufstellung daran teil: Ewald Heck aus Troisdorf, Kurt Schorn aus Aachen, Willi Beckmann aus Leverkusen und Hans-Peter Engel aus Weißenthurm. Diese Bretthopper-Mannschaft startete in das 5-rundige Turnier mit 8 Mannschaften nach ihrer Wertungszahl als sechste.

Gleich in der 1. Runde hatten wir es mit einem der Favoriten ( Hannover) zu tun. Dieses Spiel verloren wir, nach hartem Kampf, erwartungsgemäß. In der 2. Runde folgte ein deutlicher Sieg gegen Frankfurt. Ein Kantersieg gegen unsere Schachfreunde aus Essen brachte uns am nächsten Tag ganz nach vorne. Doch dann verloren wir leider die beiden nächsten Runden gegen Halle und Stuttgart knapp.

Schließlich landeten wir mit 4 Mannschafts – und 10 Brettpunkten auf dem 6. Platz, von dem wir gestartet waren. Dabei trugen alle 4 Spieler jeweils 2,5 Punkte zum guten Gesamtergebnis bei. Hervorzuheben ist die Leistung von Ewald, der ungeschlagen das Turnier beendete und 5 Remisen schaffte gegen Spieler, die ein um ca. 150 DWZ-Punkte höheres Leistungsniveau hatten. Die Punkte, die Willi am 3. Brett erreichte, sind ebenfalls hervorzuheben, wenn man bedenkt, dass er immerhin 77 Jahre zählt. Hans-Peter konnte auch ganz zufrieden sein, da er seine 50%tige&xnbsp; Ausbeute gegen überwiegend stärkere Spieler machte. Bei mir selbst lief es diesmal nicht so richtig rund, war am Schluss aber doch mit dem erreichten zufrieden.

Deutscher Mannschaftsmeister wurde schließlich das Team aus Leipzig, das verlustpunktfrei das Feld beherrschte.

Am 29. August wurde die Deutsche Schnellschachmeisterschaft für blinde- und sehbehinderte Menschen an gleicher Stelle ausgetragen. Hier kämpften von den Bretthopper: Ewald, Hans-Peter und Kurt. Insgesamt nahmen 20 Spieler teil. Ewald erreichte mit 4 Punkten aus 7 Partien einen hervorragenden 8.Platz,&xnbsp; Kurt wurde mit 3,5 Punkten 10. Und Hans-Peter wurde 13. mit gleicher Punktezahl. Insgesamt waren die Bretthopper mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden.

Gewonnen hat das Schnellschachturnier Frank Gärtner mit 5,5 Punkten.

Anzumerken ist noch, dass die Mannschaft der „Bretthopper Rheinland“ während des Turniers sehr gut von Willi Beckmann’s Enkel Matthias gecoached wurde. Vielen Dank also dem „Taxi-driver from Mumbay“.

 

Kurt Schorn, Aachen

 

 

Schach im ewigen Eis bei Minus 80 Grad

Impressionen von einer Fernschachpartie mit dem Südpol

 

 

Sechs Monate Dunklheit, Temperaturen von Minus 80 Grad Celsius, Eis, Schneestürme und nur einmal im Jahr ein Sonnenaufgang – Altag für die Mitarbeiter der Amundsen-Scott-Forschungsstation auf dem Südpol.

 

Durch eine Initiative von Kersten Linke, der beim Konrad-Adenauer-Gymnasium Langenfeld eine Schach-AG leitet, bekam ich Kontakt zu einem deutschen Physiker, der in der Amundsen-Scott-Forschungsstation auf dem Südpol tätig ist. Unser gemeinsames Hobby Schach war Anlass für eine Schachpartie, die per e-Mail geführt wurde. Dabei konnte ich viele interessante und wissenswerte Eindrücke vom Leben in einer Forschungsstation gewinnen:

 

Vom Urknall und der kosmishen Hintergrundstrahlung

Ende August wird es langsam hell am Horizont und einige Wochen später geht am Südpol für 6 Monate die Sonne auf. Momentan ist dort Winter, das bedeutet 6 Monate lang Dunkelheit. Nur wenn die Winterstürme und Schneegestöber nachlassen, blinken tausend Sterne am Himmel. Dann steht Robert Schwarz, mit dem ich seit April Schach per e-Mail spiele, im Freien und freut sich über die tollen Fotos vom klaren Nachthimmel. Der deutsche Physiker befindet sich bereits zum 10. Mal am Südpol. Er untersucht die kosmische Hintergrundstrahlung, die beim Entstehen des Universums durch den Urknall entstanden ist. 13,8 Milliarden Jahre sind die aufgefangenen Signale alt, bevor sie die Erde erreichen. die Hintergrundstrahlung zeigt das Baby-Universum als es 380000 Jahre alt war. Physiker gehen von der Theorie aus, dass das Universum einst noch viel kleiner als ein Atomkern war, ohne Ausdehnung aber mit unendlicher Dichte aber endlicher Masse. Sehr kompliziert! Der Blick zurück in die Unendlichkeit von Raum und Zeit wird mit einem Mikrowellen-Teleskop vorgenommen. Es liegt rund einen Kilometer von der Station entfernt. Um sich in der Dunkelheit nicht zu verirren, sind alle 7 Meter Bambusstangen mit einer Fahne ins Eis geramt.

 

Leben wie auf einm anderen Planeten

Menschen und Maschinen sind bei Temperaturen von knackigen -80 bis frühlingshaften -30 Grad besonderen Bedingungen unterworfn. Leben gibt es außer Bakterien keines. Die Forschungsstation liegt auf gut 3.000 Meter über dem Meeresspiegel, steht auf einem 3 Kilometer dicken Eispanzer und ist von der Küste 1.400 km entfernt. Das klingt gigantisch. Auch in der Antarktis ist die Eisschmelze besorgniserregend fortgeschritten, allerdings noch nicht so extrem wie im Norden, schreibt mein Fernschachpartner. Strom wird durch kerosinbetriebene Generatoren erzeugt; Benzin würde einfrieren. Auch Raupen und Bagger werden mit Kerosin betankt. Der Witz: Neuerdings gibt es Kühlschränke statt (wie früher) beheizte Boxen! Die von den USA betriebene Station wird in den Sommermonaten durch Flugzeuge mit allem erdenklichen Material versorgt, was die Menschen am Südpol benötigen. Im Winterhalbjahr werden rund 1,2 Millionen Liter Kerosin verbraucht. Die Station ist sogar für kleinere medizinische Eingriffe eingerichtet.

 

Wie lebt es sich am Südpol?

In diesem Winterhalbjahr befinden sich knapp 50 Personen aus aller Herren Länder „an Bord“, darunter 12 Wissenschaftler.&xnbsp; Jeder in der Crew ist mal mit Küchendienst dran: Gespült wird von Hand, auch beim Kantine putzn und Tische wischen wird alle 3 Wochen abgewechselt. Für den sportlichen Ausgleich sorgt eine Turnhalle und ein kleines Fitnessstudio. Auch eine Sauna, Bücherei und 2 Fernsehräume sind vorhanden. Robert Schwarz informiert sich täglich über das Tagesgeschehen daheim in Oberbayern und liest Spiegel-online und das Garmisch-Partenkirchener Tageblatt. Auch wenn er mit der dauernden Dunkelheit gut zurecht kommt, freut Robert Schwarz&xnbsp; sich schon jetzt, wieder Vögel hören zu können, Feld und Wald zu riechen, frisches Obst kaufen zu können und mal ausgiebig zu duschen: „Duschen ist auf 2 mal 2 minuten pro Woche beschränkt, denn das Eis zu schmelzen verbraucht sehr viel Energie“. In so einer lebensfeindlichen Umgebung lernt man, sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen. Die Station hat ein kleines aber sehr ergiebiges Gewächshaus, das die Bewohner mit Vitaminen versorgt. Wegen des fehlenden Sonnenscheins wird der Mangel an UV-Strahlung durch Vitamin-D-Präparate ausgeglichen.

 

Grillfete bei 60 Grad Minus?

Während in Skandinavien das Sommerwendfest stattfindet, wird in der Antarktis eine Midwinter-Party gefeiert! Traditionell wird ein Gruppenfoto gemacht und eine Einladung

An alle auf der Antarktis befindlichen Stationen zum grossen Festessen geschickt. Alle laden sich gegenseitig ein. Jeder weiss, dass bei der Witterung und den

Entfernungen niemand kommen wird, aber eine nette Geste ist es allemal. Grillen ist schwierig am Südpol. Zum Kohle anzünden ist ein Schweissbrenner nötig! Einige Male im Winterhalbjahr greift Robert Schwarz zu Schneebesen und Pfanne, wenn es mal Leckeres aus heimischen Gefilden geben soll. Dann stehen Dampfnudeln mit Vanillesauce, Spätzle mit Jäger und Zigeunerschnitzel, Szegediner Gulasch und Brezen auf dem Speisezettl. Das highlight im August sind Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat.

 

Auch wenn Robert Schwarz auf seiner Website   www.antarctic-adventures.de
schreibt, “Antarctica - best place on Earth”, wird er sich vermutlich freuen, im Herbst wieder daheim sein zu können. Bis dahin haben wir Zeit, die zweite Fernschachpartie zu spielen. Die erste endete zu meinen Gunsten. Ich freue mich auf einen regen Austausch von Gedanken und interessantem Wissen.

 

Ewald Heck, Troisdorf

 

… und hier die Notation beider Fernschachpartien:

 

1. Fernpartie Ewald Heck (Troisdorf) – Robert Schwarz (Südpol)

April - Juli 2013

  1. d4 d5
  2. Sf3 Sc6
  3. c4 e6
  4. Sc3 Lb4
  5. e3 Sf6
  6. Ld3 00
  7. 00 Sg4
  8. e4 de
  9. Lxe4 f5
  10. Lxc6 bc
  11. Lf4 La6
  12. Da4 Lxc3
  13. bc Lb7
  14. Da5 De7
  15. Dxc7 Dxc7
  16. Lxc7 La6
  17. h3 Sf6
  18. Se5 Tac8
  19. La5 Se4
  20. Tfd1 c5
  21. d5 Sd6
  22. de Sxc4
  23. Sxc4 Lxc4
  24. e7 Tfe8
  25. Td8 Kf7
  26. Txc8 Txc8
  27. Te1 Te8
  28. Ld8 Kf6
  29. f4 a5
  30. Lxa5 Txe7
  31. Ld8 Le6
  32. g4 fg
  33. Lxe7+ Kf7
  34. a4 gh
  35. a5 Lc4
  36. Lxc5&xnbsp; Kf6
  37. Kf2 Kf5
  38. Ke3 Ld5
  39. Kd4 La8
  40. Te5+ Kxf4
  41. Th5 h6
  42. Txh3 Kg4
  43. Te3 h5
  44. Ld6 g5
  45. Kc5 h4
  46. c4 h3
  47. Kb6 h2
  48. Lxh2 Kh4
  49. c5 g4
  50. c6 Lxc6
  51. Kxc6&xnbsp; 1 : 0

 

2. Fernpartie Ewald Heck (Troisdorf) – Robert Schwarz (Südpol)

Juli – September 2013

 

  1. e4 e5
  2. Sf3 Sc6
  3. d4 d6
  4. Lc4 Lg4
  5. c3 Sf6
  6. 00 Sxe4
  7. Lxf7+ Kxf7
  8. Db3+ Kg6
  9. Dxb7 De8
  10. Te1 Lxf3
  11. gf Sg5
  12. Lxg5 Kxg5
  13. Sd2 Tb8
  14. Daa6 Txb2
  15. De2 Dg6
  16. Kh1 Df5
  17. Tg1+ Kh6
  18. Tg4 ed
  19. Tag1 g6
  20. cd Txa2
  21. De3+ Kg7
  22. Se4 Se7
  23. Tf4 Dh3
  24. Sg5 Dc8
  25. Se6+ Kh6
  26. Th4+#

 

 

"Bretthopper" bei der West-Einzelmeisterschaft

des Deutschen Blinden und Sehbehinderten-Schachbundes (DBSB) wieder ganz vorne dabei!

 

 

Vom 18. - 24.3.2012 fand im Aura-Hotel Bad Meinberg, nahe Bielefeld, die 27. West-Einzelmeisterschaft des DBSB statt.

 

16 Schachspieler und -spielerinnen, darunter ein Teilnehmer aus einem anderen Spielbezirk, der außer Konkurenz mitspielte, trugen ein Turnier mit 7 Runden nach Schweizer System aus.

 

In diesem alle zwei Jahre stattfindenden Turnier wird der Westmeister und die Qualifikanten für die Deutsche Einzelmeisterschaft des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes ermittelt.

 

Wie vor zwei Jahren ging auch diesmal wieder der Titel des Westmeisters an einen der "Bretthopper".

 

Sieger wurde der Autor dieses Artikels vor dem zweiten "Bretthopper" und Titelträger von 2010, Ewald Heck aus Troisdorf.

 

Willi Beckmann aus Leverkusen , mit 75 Jahren !!! der älteste Teilnehmer des Turniers belegte als dritter "Bretthopper" den hervorragenden 5. Platz.

 

Der Sieger des Turniers spielt in einem anderen Bezirk und hatte deshalb nichts mit dem Ausgang der Westmeisterschaft zu tun.

 

Über die West-Meisterschaft entschied gleichsam ein Photofinish, d. h. die Plätze 2 - 7 hatten 4,5 Brettpunkte und so wurde die Meisterschaft und die Rangfolge letztlich durch die Buchholz-Wertung entschieden.

Insgesamt ist das Abschneiden&xnbsp; der drei teilnehmenden "Bretthopper" ganz ausgezeichnet.&xnbsp;&xnbsp;

 

Es können jetzt schon Wetten abgeschlossen werden, wer von uns als Nächster in zwei Jahren dran ist.

 

Aachen, den 26.3.2012

Kurt Schorn

 

 

 

 

 

 

 

 

Rg

Name

Punkte

Buch1

Buch2

 

 

 

 

 

 

 

1.

Schulz, Gert (a. K.)

6,0

28,0

 

 

2.

Schorn, Kurt

4,5

32,5

 

Bezirksmeister NRW

3.

Heck, Ewald

4,5

30,0

 

 

4.

Kaiser, Detlef

4,5

27,5

181,0

 

5.

Beckmann, Willi

4,5

27,5

180,5

 

6.

Selig, Wolfgang

4,5

26,0

 

 

7.

Thieme, Günter

4,5

25,0

 

 

8.

Falk, Peter

4,0

27,0

 

 

9.

Mankiewicz, Jürgen

3,5

18,5

 

 

10.

Grothe, Karl-Josef

3,0

25,5

 

 

11.

Böttcher, Bertold

3,0

24,5

 

 

12.

Höhmann, Werner

3,0

21,0

168,5

 

13.

Raestrup, Norbert

3,0

21,0

163,5

 

14.

Mankiewicz, Edelgard (a. K.)

2,5

18,0

 

 

15.

Brell, Matthias

1,0

19,0

 

 

16.

Selig, Ursula

0,0

20,5

 

 

 

 

Weihnachts-Schnellschachturnier 2011

Bei der DJK Arminia Eilendorf

 

Wegen des langjährigen guten Kontaktes zu den Bretthoppern hatten die Schachfreunde der DJK Arminia Eilendorf uns auch in diesem Jahr zum Weihnachts-Schnellshach-Turnier eingeladen. Es fand am Samstag, 17.12.2011 statt. Beginn war diesmal bereits um 14.00 Uhr. Insgesamt hatten sich 30 Teilnemer angemeldet –eine stolze Teilnehmerzahl. Kurz vor 14 Uhr hatten Ecki Reckers, Kurt Schorn und seine Frau Lisa uns am Bahnhof&xnbsp; Aachen-Rothe Erde in Empfang genommen. Wir, das waren diesmal HaPe Engel, Erika und ich, der Schreiber dieser Zeilen. Die beiden Damen machten es sich zu Hause bei Schorns gemütlich, während wir zur Kampfstätte fuhren. Es gab ein herzliches „Hallo“ und viele leckere Aachener Printen und Glühwein. Dann ging es erst mal an die Bretter. 7 Runden bei 15 Minuten&xnbsp; Bedenkzeit standen auf dem Programm. Gegen 18.00 Uhr wurde dann die Siegerehrung vorgenommen, wobei wir als höfliche Gäste natürlich nicht auf die vordersten Plätze spekuliert hatten. Allen Teilnehmern wurde eine Weihnachtstüte mit vielen Leckereien überreicht, die ein gewisser K. S. aus A. für alle (!) spendiert hatte. Dafür sagen wir vielen Dank!!! Beim Verlesen der Abschlusstabelle kam ich auf Platz 11, Kurt auf Platz 15 und HaPe auf 27 ein. Es hat uns wirklich wieder großen Spass gemacht, dabeisein zu dürfen!

Nach dem Aufräumen ging es dann zur Stärkung in ein nahegelegenes Restaurant, wo wir es uns im Kreis der Eilendorfr Schachfreunde gut gehen ließen. Unsere beiden besten Ehefrauen von allen kamen auch hinzu und es wurde ein gemütlicher Abschluss. Gegen 22.00 Uhr ging es dann heimwärts. Gerne kommen wir in 2012 wieder nach Eilendorf!

 

(Ewald Heck)

 

 

33. Deutsche Meisterschaften im Blindenschach

 

Vom 1. bis 9.06.2011 fand die 33. Auflage der Deutschen Meisterschaften im Blindenschach statt. Gespielt wurde im Hotel Sonneck, Knüllwald-Rengshausen (Nähe Kassel). Bis auf den amtierenden Meister Oliver Müller waren alle Spitzenkräfte vertreten. Aus dem Spielbezirk West (NRW) waren Elisabeth und Werner Fries, Günter Thieme, Wolfgang Selig und der Schreiber dieser Zeilen am Start. Leider nahm ausser mir selbst kein weiterer „Bretthopper“ an den Meisterschaften teil. Günter hatte seine Freundin Brigitte, Wolfgang seine Frau Ursel und ich selbst meine Frau Erika an der Seite, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Das Hotel bot wieder einen erstklassigen Service mit guter Küche und vielen Annehmlichkeiten im Hause und auf dem Gelände. Bei tollem Sommerwetter waren wir täglich im Wald zu ausgedehnten Spaziergängen unterwegs.

 

Das Schachturnier verlief von Beginn an sehr spannend: „Ecki“ Kröger und Manfred Heinich erwischten den besten Start, wurden jedoch nach einigen Runden von Olaf Dobierzin und Toni Lindenmair abgefangen. Rekordmeister Dieter Riegler tat sich am Anfang sehr schwer, kam später jedoch besser „in Fahrt“. Etwa ab Mitte des Turniers gingen Olaf Dobierzin und Toni Lindenmair in Front und hatten lange Zeit beste Aussichten auf den Meistertitel. Es gab diesmal in der letzten Runde ein echtes Finale zwischen Dieter Riegler und Olaf Dobierzin. Toni Lindenmair schreibt hierzu in der „Schach-Infomail Nr. 1173“ – nachzulesen unter www.schachkomet.de - :

 

"Der alte Fuchs hat es wieder mal geschafft!" meinte einer der Teilnehmer kurz nach 16.00 Uhr, als die letzten Züge der letzten Partie bei der 33. Einzelmeisterschaft des DBSB gespielt waren. Gemeint hat er - na, wen schon - Dieter Riegler. In der entscheidenden Partie setzte dieser sich gegen Olaf Dobierzin nach wechselvollem Partieverlauf in einem komplizierten Turmendspiel durch und sicherte sich so seinen 9. Titel insgesamt. Riegler kam auf 6,0 Punkte, wie auch Lindenmair und Pohlers. Ein Buchholzpunkt gab den Ausschlag zugunsten von Dieter Riegler gegenüber dem Berichterstatter, der aber mit Platz 2 seine beste Platzierung bei einer Deutschen überhaupt feiern kann. Durch zwei Siege in den letzten beiden Runden sicherte sich Pohlers Bronze, nachdem er sich im Turnier zunächst "vornehm zurück gehalten" hatte.

 

Und bei mir selbst? In den ersten 6 Runden gab es im Wechsel Niederlagen und Siege gegen Heinz Engl, Wolfgang Selig, Dieter Riegler, Werner Fries, Alexander Schneider und Robert Weichenmeier. In den Runden 7 und 8 folgten Remisen gegen Andreas Ilic und Günter Thieme und am letzten Tag ein Sieg über Max Wilhelm. Unterm Strich war das zufriedenstellend. Auch Wolfgang Selig (5,0 Punkte) und Günter Thieme (4,5) dürften zufrieden nach Hause gefahren sein. Die beiden „Friesens“ hatten sicher eine höhere Punktausbeute anvisiert.

Einen tag nach dem Turnier wurde im Rahmen der Delegiertenversammlung ein neuer DBSB-Vorstand mit Volkmar Lücke an der Spitze gewähLt. Näheres ist auf der Homepage des DBSB unter www.blindenschachbund.de zu lesen.

 

(Ewald Heck)

 

Hier zur Vervollständigung noch die Abschlustabelle der Deutschen Meisterschaft 2011:

 

 

 

 

 

Rg

Name

Pkte

Buchh.

1.

Riegler, Dieter

6,0

47,5

2.

Lindenmair, Anton

6,0

46,5

3.

Pohlers, Jürgen

6,0

41,5

4.

Dobierzin, Olaf

5,5

46,5

5.

Engl, Heinz

5,5

46,0

6.

Schellmann, Frank

5,5

45,5

7.

Ilic, Andreas

5,5

39,0

8.

Heinich, Manfred

5,0

48,0

9.

Kröger, Eckhardq

5,0

47,0

10.

Pinnow, Manfred

5,0

41,5

11.

Heck, Ewald

5,0

36,0

12.

Selig, Wolfgang

5,0

36,0

13.

Ellinger, Peter

4,5

44,0

14.

Müller, Manfred

4,5

42,0

15.

Steinhart, Matthias

4,5

39,0

16.

Eichstaedt, Mirko

4,5

36,0

18.

Thieme, Günter

4,0

35,0

18.

Schneider, Alexander

4,0

38,0

19.

Wilhelm, Max

2,0

35,0

20.

Fries, Elisabeth

2,0

34,0

21.

Fries, Werner

2,0

33,5

22.

Weichenmeier, Robert

1,5

33,5

 

 

 

 

 

21. DBSB-Mannschafts-Meisterschaft 2011

 

An den Deutschen Meisterschaften konnten die Bretthopper diesmal keine eigene Mannschaft stellen, da die Stammspieler Willi und Kurt leider verhindert waren. Bedauerlicherweise konnten auch Michael, Nicka und Detlef nicht mitspielen. Auch der BSC Essen konnte nur auf zwei Vereinsmitglieder zurückgreifen und so entschlossen wir uns, diesmal ein Kombi-Team aufzubieten. Wieder war Erika Heck mit dabei. Der Turnierorganisator des DBSB, Manfred Müller, hatte in diesem Jahr das Ramada-Hotel Dresden ausgewählt, wo wir gut untergebracht waren. Einige Teilnehmer und Begleitungen haben das kulturelle Angebot der Stadt genutzt. Am Dienstagvormittag wurde eine kleine Stadtführung mit Besichtigung des Zwingers und der Liebfrauenkirche angeboten, an der viele Schachfreunde teilnahmen. Den Vormittag nutzten wir bei sonnigem, aber knackig kaltem Wetter zu Spaziergängen in die Umgebung. Auch wenn es ein schönes Turnier war, so haben wir unsere fehlenden Bretthopper doch sehr an unserer Seite vermisst!!! Aufgrund einer ungeraden Teilnehmerzahl gab es in jeder Runde ein Freilos – wir waren am 2. Tag spielfrei. Am Schluss konnten wir mit dem Erreichten sehr zufrieden sein: Wir fuhren mit einem ausgeglichenen Punktekonto nach Hause. Neuer Deutscher Meister wurde das Team aus Heidelberg. Alle Resultate und die Abschlusstabelle, die ich der „Schach-Infomail“ von Toni Lindenmair entnommen habe, sind unten abgedruckt.

(Ewald Heck)

 

 

21. DBSB-Mannschafts-Meisterschaft 2011

(von Fritz-Günter Obert, Dresden)

 

1. Runde am 21.02.2011

 

BSF Heidelberg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3,5 : 0,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Augsburg

Stuttgart&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1 : 3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Leipzig

Hannover&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;2,5 : 1,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Hamburg

Essen/Bretthoppers&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1 : 3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Berlin/Brandenburg

1. Thieme&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Seidel

2. Heck&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1 : 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Müller

3. Engel&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Hawranke

4. Grothe&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Beutelhoff

 

Kommentar: Essen/Bretthoppers gehen in Führung, aber dann setzt sich doch noch Berlin durch.

 

Damenauswahl spielfrei

 

2. Runde am 22.02.2011

 

Berlin/Brandenburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;0,5 : 3,5&xnbsp;&xnbsp; BSF Heidelberg

Leipzig&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4 : 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Damenauswahl

Augsburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2 : 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Hannover

Hamburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2 : 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Stuttgart

Essen/Bretthoppers spielfrei

 

3. Runde am 23.02.2011

 

BSF Heidelberg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2 - 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Leipzig

Hannover&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1,5 - 2,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Berlin

Damenauswahl&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 - 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Essen/Bretthopper

1. Fries&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Thieme

2. Mikuczak&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Heck

3. Kröger&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Engel

4. Weisssflog&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Grothe

 

Kommentar: Eine sehr einseitige Partie.

 

Stuttgart&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1,5 - 2,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Augsburg

 

4. Runde am 24.02.2011

 

Essen/Bretthoppers&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 - 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; BSF Heidelberg

1. Thieme&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Schellmann

2. Heck&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Riegler

3. Engel&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Schulz

4. Grothe&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Pinnow

 

Kommentar: Der Favorit setzte sich deutlich durch.

 

Leipzig&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2,5 : 1,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Berlin

Damenauswahl&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 - 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Hannover

Augsburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2 : 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Hamburg

 

5. Runde am 25.02.2011

 

BSF Heidelberg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3,5 - 0,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Hannover

Augsburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2 : 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Essen/Bretthoppers

1. Lindenmair&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1 : 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Thieme

2. Jagdhuber&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Remis&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Heck

3. Niehaus&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Remis&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Engel

4. Weichenmeier&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0 : 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Grothe

 

Kommentar: Der spannendste und längste Mannschaftskampf der 5. Runde. Erst ging Essen/Bretthoppers in Führung, dann folgten 2 Remispartien, erst in der letzten Partie konnte Toni Lindenmair für Augsburg ausgleichen.

 

Hamburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1 - 3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Leipzig

Stuttgart&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4 – 0&xnbsp;&xnbsp; Damenauswahl

Berlin/Brandenburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Spielfrei

 

 

Endtabelle:

Nr. Name&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;S&xnbsp; R&xnbsp; V&xnbsp; MP&xnbsp;&xnbsp; Bucholz-P.&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Brettpunkte

1.&xnbsp; BSF Heidelberg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp; 1&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp; 9&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 30&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 16,5

2.&xnbsp; Leipzig&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp; 1&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp; 9&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 26&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 14,5

3.&xnbsp; Berlin/Brandenburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3&xnbsp; 0&xnbsp; 2&xnbsp; 6&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 28 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;11,5

4.&xnbsp; Augsburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1 3&xnbsp; 1&xnbsp;&xnbsp; 5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 28&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 9

5.&xnbsp; Hannover&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp; 1&xnbsp; 2&xnbsp; 5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 26&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 10,5

6.&xnbsp; Essen/Bretthoppers&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2 1&xnbsp; 2&xnbsp; 5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 23&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 11&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;

7. Stuttgart&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;2&xnbsp; 1&xnbsp; 2&xnbsp; 5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 20&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 12,5

8.&xnbsp; Hamburg&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp; 2&xnbsp; 2&xnbsp; 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 24&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 10,5

9.&xnbsp; Damenauswahl&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp; 0 4&xnbsp; 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 24&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4

 

Es wurden 80 Partien gespielt, die kampflosen Partien wurden nicht ausgewertet.

Es wurden 23 Partien remis, 30 Partien mit Weiß und 27 Partien mit Schwarz gewonnen.

 

Die besten Einzelergebnisse aller teilnehmenden Mannschaften erreichten Gerd Schulz (BSF Heidelberg), Olaf Doberzin(Leipzig) und Peter Sand(Hamburg).

 

Am 1. Brett erreichte Olaf Doberzin (Leipzig) 4,5 Brettpunkte.

Am 2. Brett erreichte Dieter Riegler (BSF Heidelberg) 4 Brettpunkte

Am 3. Brett erreichten Gerd Schulz ((BSF Heidelberg) und Peter Sand

(Hamburg)

Am 4. Brett erreichten Manfred Pinnow (BSF Heidelberg) und Ludwig Beutelhoff

(Berlin/Brandenburg) 4 Punkte.

 

Ich danke allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf für das Turnier und

deren Fairplay.

 

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Obert

Turnierleiter und Schiedsrichter

 

 

 

19. Offene Belgische Blindenschachmeisterschaft in Nieuwpoort

Vom 10. – 14.11.2010

(von Detlef Kaiser, Euskirchen)

 

Im Sommer erfuhr ich vom offenen Schachturnier des belgischen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes. Da mir dieses Turnier interessant zu werden versprach, habe ich mich gleich angemeldet. Das Turnier fand vom&xnbsp; 10. bis 14. November in Nieuwpoort statt. Diese Stadt liegt zwischen Ostende und Dünkirchen direkt an der Nordsee. Es wurden 7 Runden Schweizer System gespielt. Pro Tag 2 Spiele mit einer maximalen Bedenkzeit von 4 Stunden. Jeder Spieler bekam für ein gewonnenes Spiel 2,50 Euro Prämie ausgezahlt. Es hatten sich 34 Teilnehmer angemeldet: Franzosen, Niederländer, Deutsche und Belgier. Das Turnier war gut organisiert und wurde straff durchgeführt. An zwei Abenden gab es Unterhaltung durch ein Bingospiel und eine Tombola mit vielen Preisen.

 

Das Wetter war die ganze Zeit über scheußlich. Das Sturmtief Carmen war teilweise so heftig, dass die Warmwasser- und Heizungsanlage in einer Nacht ausfiel, so dass man kalt duschen musste.

 

Am Ende dieses Turniers hatten sich die 5 Deutschen in der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes platziert. Norbert Raestrup, Platz 16, mit 3,5 Punkten;

Ewald Heck, Platz 11, mit 4 Punkten; Detlef Kaiser, Platz 10, mit 4,5 Punkten;

Kurt Schorn, Platz 8, mit 4,5 Punkten; Volkmar Lücke, Platz 6, mit 4,5 Punkten. Der Sieger der 19. offenen Belgischen Blindenschachmeisterschaft war in diesem Jahr Didier Dalschaert (Belgien).

 

Abschließend möchte ich sagen, dass es ein schönes, aber anstrengendes Turnier war. Die belgischen Schachfreunde haben sich wirklich viel Mühe gegeben.

 

 

 

1. Baltic Sea Blind Chess Cup (BBCC) 2010

 

(Bericht von Turnierleiter Fritz-Günter Obert, Timmendorfer Strand)

 

Eckhard Kröger hat den 1. Platz gewonnen im 1. BBCC 2010!

 

Nach einem etwas holprigen Start hat Eckhard Kröger auf den letzten Runden doch noch zur alten Stärke zurückgefunden und mit einem halben Punkt Vorsprung - aber ungeschlagen - den Sieg davongetragen. Volkmar Lücke kam auf dem 2. Platz auf Grund der besseren Wertung vor Manfred Granz. Auch diese beiden rüstigen Senioren haben keine Partie verloren. Alle drei haben sich für die DBSB-Einzelmeisterschaft 2011 qualifiziert.

 

Herzlichen Glückwunsch den drei Spielern für ihren schönen Erfolg!

 

Es nahmen vier Frauen an dem Schachturnier teil. Uschi Mikuszak, Ina Eichstädt, Ilse Lange und Helga Weißflog haben ein gutes Turnier gespielt. Wir würden uns darüber freuen, wenn die vier Damen weiter so erfolgreich spielen.

 

Leider musste Haucke Knoop krankheitsbedingt nach 2 Runden vom Turnier zurücktreten – gute Besserung!

 

Es wurden insgesamt 58 Partien gespielt, davon endeten 17 Remis. Mit Weiß wurden 18 Partien gewonnen, mit Schwarz wurden 23 Partien gewonnen.

 

Ich danke allen Teilnehmern, Begleitungen und Helfern für ihr Engagement. Im nächsten Jahr findet das 2. Baltic Sea Blind Chess Cup wieder in Timmendorfer Strand vom 10. - 18.10.2011 statt.

 

Ich danke auch Volkmar Lücke für die Organisation und dem Aura-Hotel für die schöne Turnierwoche!

 

Hier die Abschlusstabelle:

 

Rg

Name

Verein

Punkte

Buchh

1.

Eckhard Kröger

BSK Hannover

5,5

30,5

2.

Volkmar Lücke

BSG Hamburg

5,0

29,5

3.

Manfred Granz

BSG Hamburg

5,0

28,0

4.

werner Kranz

BSK Hannover

4,5

27,5

5.

Ewald Heck

Bretthopper Rheinland

4,5

26,5

6.

Peter Ellinger

BSK Hannover

4,0

31,5

7.

Mirko Eichstädt

BSG Hamburg

4,0

26,5

8.

Ursula Mikuszak

BSK Hannover

4,0

23,0

9.

Alexander Schneider

BSG Hamburg

3,5

27,5

10.

Ina Eichstädt

Brandenburg

3,5

20,0

11.

Ilse Lange

BSG Hamburg

3,5

19,5

12.

Gerhard Asbeck

BSG Hamburg

3,0

24,5

13.

Olaf Ehrsam

BSG Hamburg

3,0

22,0

14.

Helga Weißflog

BSK Hannover

3,0

22,0

15.

Udo fandrich

BSK Hannover

3,0

22,0

16.

Jan Zeemann

Niederlande

2,0

20,5

17.

Dieter Heger

BSG Hamburg

1,0

21,5

18.

Haucke Knoop

BSG Hamburg

1,0

8,5

 

 

 

 

Simultanschach beim 10. cSc Langenfeld am 5. September 2010

 

(Nach einer Textvorlage von Kersten Linke, Schach-AG der KAG Langenfeld)

 

Der stark sehbehinderte Michael Urban spielt simultan gegen die Vertreter des Rates der Stadt Langenfeld.

 

Seit 2006 hat die Schach AG des Konrad-Adenauer-Gymnasiums (KAG) freundschaftliche Beziehungen zu blinden und sehbehinderten Schachspielern.

 

Gegenbesuch

 

„Wir besuchen unsere Freunde im Frühjahr in Köln - und dank der Unterstützung durch die Elisabeth und Bernhard Weik Stiftung können wir sie dann zu einem Gegenbesuch in Langenfeld anlässlich des capp Sport cup (cSc) einladen”, erläutert Kersten Linke, der die AG ehrenamtlich leitet. Für die Jubiläumsauflage des cSc haben sich die Schüler etwas einfallen lassen: Gegen mehrere Gegner gleichzeitig – simultan - zu spielen, ist alles andere als einfach. Auftritte von blinden oder sehbehinderten Simultanspielern sind zwar nicht außergewöhnlich, aber sehr selten. Ein gleichzeitiger Auftritt mit einem sehenden Simultanspiel dürfte jedoch eine Premiere sein.&xnbsp;

 

Lokalpolitiker in Schwierigkeiten…

 

Michael Urban von den Bretthoppern Rheinland hat aufgrund einer Makuladegeneration nur noch ein Restsehvermögen von 10 Prozent, aber mit seiner aktuellen DWZ (= deutsche Wertungszahl) von 1736 eine beachtliche Spielstärke. Das mussten auch Helmut Konrad (Grüne), Felix Freitag (BGL), Michaela Detlefs- Doege (CDU) und Hans-Peter Büttgenbach (FDP) erfahren, die allesamt ihre Partien verloren. „Ein hartes Stück Arbeit”, kommentierte Michael Urban die Leistung der Langenfelder Lokalpolitiker.

 

Pech hatte Hans- Peter Büttgenbach, dem man das vorausgegangene Training mit seinem Schachprogramm Fritz deutlich anmerkte, denn im entscheidenden Augenblick erkannte er nicht, dass er eine technische Remisstellung ( Unentschieden) herbeiführen konnte.

 

Quelle: Langenfelder Stadtmagazin Online

(Nachtrag von Ewald Heck:

Michael ließ nichts anbrennen und besiegte alle Gegner: 4 : 0)

 

 

 

Deutsche Meisterschaft im Blindenschach der Senioren 2010

vom 30.07. bis 05.08.2010 in Lam

 

7 Runden Schweizer System

Turnierleiter: Manfred Müller, Senftenberg

 

An diesem Turnier nahm auch Bretthopper Willi Beckmann teil. Mit 4 Punkten im Gepäck trat er die Rückreise an den Rhein an. So ganz zufrieden war er mit der Ausbeute nicht, denn „er kann es besser!“ Nach sieben Runden standen drei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen auf dem Konto. Willi hatte einen recht mißglückten Start (1 Punkt aus 4), aber dann drehte er mächtig auf und ließ seine gefürchtete Kampfkraft aufblitzen, denn er siegte dreimal in Folge! Er reiste zum Turnier in Begleitung seines Enkels Matthias (14) an. Beide sind ein eingespieltes Team und haben sich in der Oberpfalz eine schöne Woche mit langen Spaziergängen, regionalen Köstlichkeiten und Schach am Nachmittag gemacht.

 

Endstand nach 7 Runden

 

&xnbsp; 1. Sand,Peter......&xnbsp; 5,0 28,5 166,0

&xnbsp; 2. Müller,Manfred..&xnbsp; 5,0 24,5 174,0

&xnbsp; 3. Kranz,Werner....&xnbsp; 5,0 21,5 178,0

&xnbsp; 4. Schulz,Fred.....&xnbsp; 4,5 22,5 177,5

&xnbsp; 5. Traub,Heinrich..&xnbsp; 4,0 23,0 177,0

&xnbsp; 6. Beckmann,Wilhelm&xnbsp; 4,0 23,0 169,5

&xnbsp; 7. Niehaus,Reinhard&xnbsp; 3,0 28,0 167,0

&xnbsp; 8. Granz,Manfred...&xnbsp; 3,0 23,5 176,0

&xnbsp; 9. Sand,Werner.....&xnbsp; 1,5 23,5 168,5

&xnbsp;10. Weißflog,Helga..&xnbsp; 0,0 27,0 161,5

 

 

 

DBSB - Regionalturnier West 2010

 

in Bad Meinberg vom 21.02. bis 27.02.2010

7 Runden Schweizer System

 

Impressionen vom Turnier – geschrieben von Detlef Kaiser und Ewald Heck:

 

Bezirkseinzelmeisterschaft West 2010

 

Wie vor 2 Jahren trafen sich die Schachspieler aus NRW im Aurazentrum Bad Meinberg zur Bezirkseinzelmeisterschaft. Anders als damals traten diesmal nur 12 Spieler an. Trotz des schlechten Wetters waren alle Spieler wohlbehalten und gut gelaunt angekommen. Da wir uns nun schon seit vielen Jahren kannten, fiel die Begrüßung entsprechend freundschaftlich und herzlich aus.

 

Am Samstagabend, den 20. Februar 2010, versammelten wir uns nach dem Abendessen an der Rezeption und gingen gemeinsam in den Konferenzraum, wo wir dann eine kurze Besprechung hatten. Hier nun erläuterte Günter Thieme, unser Bezirksleiter West, die Aktivitäten des Bezirks für den vergangenen Zeitraum. Eine kurze Diskusion darüber, ob wir weiterhin die Turniere im Aurahotel Bad Meinberg auf Grund der gestiegenen Kosten abhalten sollten oder nicht, entspann sich. Letztlich entschieden sich die meisten dafür im Haus zu bleiben, um die noch verbliebenen Blindenzentren zu unterstützen. Auch mussten wir einen neuen Bezirksleiter wählen. Doch der Alte wurde auch gleich wieder der Neue. Zum Schluss wurde noch über das anstehende Turnier gesprochen, bevor wir auseinander gingen. Zu später Stunde saßen noch einige gemütlich in der Cafeteria.

 

Der Sonntag Vormittag wurde zu einem Spaziergang durch den Kurpark genutzt, und das obwohl noch viel Glatteis vorhanden war. Relativ schnell taute die Sonne das gefrorene Schmelzwasser auf, so dass wir unbeschwerlicher gehen konnten. Zur Mittagszeit, kurz vor Spielbeginn, kam Hans-Peter Engel angereist und machte die Schachgruppe komplett. Um 13.30 Uhr begann nun das erste von 7 Spielen. 2 Stunden 40 Züge, 30 Minuten für den Rest. Nach Beendigung der ersten Runde gab es keine große Überraschung, sieht man davon ab, dass der an Stelle eins gesetzte Wolfgang Selig nur ein Remis gegen Hans-Peter Engel herausholen konnte.

 

Leichter Nieselregen auf das gefrorene Tauwasser vom Vortag machte den Montagvormittag-Spaziergang zu einer einzigen Rutschpartie. Glücklicherweise kamen alle wieder unbeschadet zurück ins Haus. Das Topspiel an diesem Tag lautete Heck gegen Kaiser, was Ewald für sich nach langem Kampf entscheiden konnte. Nach dem gemeinschaftlichen Abendessen gestalteten sich die Schachfreunde ihre Freizeit sehr unterschiedlich. Ein paar gingen in die Sauna und anschließend schwimmen, andere lasen auf

&xnbsp;ihren Zimmern, benutzten den Computer oder gingen in die Cafeteria um einen zu trinken.

 

Der dritte Spieltag begann trübe und regnerisch. An diesem Tag lautete das Topspiel Thieme gegen Heck. Beide Spieler einigten sich auf Remis. Inzwischen hatte sich der Regen in Schnee verwandelt und alles lag wieder frisch verschneit da. Nach dem Abendessen traf sich fast die gesamte Schachgruppe in der Cafeteria um sich in geselliger Runde zu amüsieren.

 

Am Mittwoch hatten 3 Spieler 3,5 Punkte und somit war ein eindeutiges Spitzenspiel nicht zu benennen. Es kristallisierte sich jedoch immer mehr heraus, dass Ewald Heck den Titel wohl holen würde, hatte er doch seine schärfsten Konkurenten unbeschadet überstanden. Nach dem Abendessen an diesem Tag wollten 10 Spieler ein kleines Schnellschachturnier austragen. Dazu trafen sie sich um 19 Uhr in der Cafeteria. Es wurden 4 Runden mit einer 15 minütigen Bedenkzeit gespielt. Dieses Turnier gewann Ewald mit 3,5 Punkten. Nach dem kleinen Turnier blieb man noch zusammen, trank etwas und unterhielt sich noch lange.

 

Jeden Morgen vor dem Frühstück machten meine Frau, mein Hund und ich einen kleinen Rundgang durch das nahe am Haus gelegene Waldstück. Dabei konnten wir beobachten, dass die Schneemassen durch den Regen der vergangenen Tage erheblich abgeschmolzen waren. Jetzt trafen wir auch Bauarbeiter an, die in dem Waldstück arbeiteten. Wir fragten sie, was da gebaut würde. Man erklärte uns, dass das ein Sendemast für die umliegenden Ortschaften für das Mobilfunknetz werden würde. Dieser Mast sollte 34 Meter hoch in den Himmel ragen. Zurück im Haus beim Frühstück wurden wir täglich nach unserem Essenswunsch gefragt. Es gab immer 2 Menüs zur Auswahl. Die Überraschung an diesem Tag war das Spiel zwischen Hans-Peter Engel und Werner Höhmann. Von der Spielstärke her hätte Hans-Peter es gewinnen müssen, doch er hat gepatzt. Es schälten sich die Favoriten immer mehr heraus. Dabei lag Ewald vor Günter und mir.

 

Am sechsten Spieltag war das Spiel zwischen Heck und Selig interessant. Doch auch hier bestätigte Wolfgang Selig seinen Ruf als Remiskönig. Somit konnte er nicht mehr aus eigener Kraft in die Spitzengruppe gelangen. Er benötigte Schützenhilfe. Nur wenn einer der Oberen noch patzen sollte, könnte er in die Ränge gelangen.

 

Am letzten Spieltag gab es nur 2 Dinge, die man als bemerkenswert notieren konnte. Zum einen hat Ewald Peter Falk in nur 4 Zügen geschaft, und zum Anderen spielte Günter Thieme gegen Hans-Peter Engel remis. Somit hatte Günter Thieme und ich jeweils 5 Punkte. Doch Günter hatte die bessere Buchholzwertung. Jetzt stand es fest. Ewald Heck war wieder einmal Westdeutscher Meister geworden. Ich hatte meinen Titel verloren und wurde Dritter. Günter Thieme wurde Zweiter. Leider musste Ewald Heck schon nach dem Mittagessen nach Hause abreisen, hatte er doch am nächsten Tag schon wieder einen Schachtermin. Wir verabschiedeten uns von ihm mit den besten Glückwünschen und hofften darauf, dass wir uns alle bald einmal wieder treffen würden. Die Siegerehrung fand also am Abend leider ohne ihn statt.

 

Am Sonntag, den 28. Februar 2010, fuhren die meisten gleich nach dem Frühstück wieder Heim. Da sie alle Vollpension gebucht hatten, nahmen sie für das Mittagessen ein Lunchpaket mit auf die Reise. Das Wetter wollte sich wirklich von allen schlechten Seiten zeigen und fing noch am selben Tag mit Sturmböen an.&xnbsp; Für mich war es trotz allem ein schönes Turnier. Ich würde gern in 2 Jahren wieder dabei sein.

(Detlef Kaiser)

 

 

Die NRW-Meisterschaft des Bezirks West im DBSB fand vom 21. – 27.02.2010 im Aura-Zentrum Bad Meinberg statt. Diesmal gingen lediglich 12 Teilnehmer an den Start. Als Titelverteidiger ging Detlef Kaiser ins Rennen. Der DWZ-Schnitt aller Spieler lag bei 1340. Die Startrangliste wurde von Wolfgang Selig (1702) angeführt gefolgt von Ewald Heck (1672), Detlef Kaiser (1617) und Günther Thieme (1586). Das Turnier verlief sehr harmonisch. Der Vormittag stand zur freien Verfügung, was einige von uns zu Wanderungen im verschneiten Wald oder im Kurpark nutzten.

 

Nach den Partien, die jeweils ab 13.30 Uhr gestartet wurden, trafen wir uns oft zur Analyse in der Cafèteria bei Kaffee und Kuchen wieder. Zwei Abende waren von vielen Teilnehmern für den Saunabesuch genutzt worden. Auch das Schwimmbad war häufig Treffpunkt vieler Spieler und deren Begleitungen. Am Mittwochabend hatte Turnierleiter Günther Thieme ein Schnellschachturnier mit 10 Spielern organisiert. Allabendlich trafen wir uns nach dem Abendessen auf ein frisch gezapftes Pils an der Bar und bei Plaudereien. Die Spielbedingungen im Aura-Zentrum waren wieder einmal ausgezeichnet und auch die Verpflegung war gut.

 

Zum Turnierverlauf: Nach drei Runden lag ein Trio an der Tabellenspitze: Günther Thieme und die beiden Bretthopper Hans-Peter Engel und Ewald Heck führten dass Feld mit je 2,5 Zählern an. Zwei Runden später hatte ich einen vollen Punkt Vorsprung und verteidigte diesen Abstand bis ins Ziel. Drei Spieler beendeten das Turnier ohne Niederlage: Wolfgang Selig (auch als Remiskönig bekannt), Günther Thieme und ich selbst.

 

Erfreulich für die Bretthopper ist festzuhalten, dass wir die Plätze 1, 3 und 5 belegen konnten!

 

(Text: Ewald Heck)

 

Endstand nach 7 Runden

&xnbsp; 1. Heck,Ewald.......&xnbsp; 6,0 28,0

&xnbsp; 2. Thieme,Günter....&xnbsp; 5,0 28,0

&xnbsp; 3. Kaiser,Detlef....&xnbsp; 5,0 23,0

&xnbsp; 4. Selig,Wolfgang...&xnbsp; 4,5 29,0

&xnbsp; 5. Engel,Hans-Peter.&xnbsp; 4,0 28,0

&xnbsp; 6. Raestrup,Norbert.&xnbsp; 4,0 24,0

&xnbsp; 7. Falk,Peter.......&xnbsp; 3,5 23,5

&xnbsp; 8. Höhmann,Werner...&xnbsp; 3,0 22,5

&xnbsp; 9. Mankiewicz,Jürgen&xnbsp; 2,5 20,5

&xnbsp;10. Brell,Matthias...&xnbsp; 2,0 25,0

&xnbsp;11. Böttcher,Bertold.&xnbsp; 2,0 20,5

&xnbsp;12. Selig,Ursula.....&xnbsp; 0,5 22,0

 

 

 

Bericht vom Weihnachts-Schachturnier

der Schachabteilung der DjK Arminia Eilendorf

am 19. 12.&xnbsp; 2009.

 

Wie in den Vorjahren wurden sehbehinderte und blinde Schachspieler von Kurt Schorn, der langjähriges Mitglied dieser Schachabteilung ist, zu diesem sehr beliebten Turnier eingeladen.

 

Eine Besonderheit für die heimischen Teilnehmer war sicher, dass die Blinden-Mannschaft "Bretthopper Rheinland", die sich erst kürzlich aus dem Blinden-Schachclub Köln-Bonn gegründet hatte, hier zum Wettkampf antraten. Auch Kurt Schorn aus Aachen gehört - wie Willi Beckmann aus Leverkusen, Ewald Heck aus Troisdorf und Hans-Peter Engel aus Weißenthurm - zu dieser Mannschaft "Bretthopper", da auch er erblindet ist. Diese vier Spieler kämpften auf ihren Blinden-Schachbrettern, was viele der etwa 36 Teilnehmer erstmalig erlebten. Die vielen Fotos, die geschossen Wurden, scheinen das zu bestätigen.

 

Nach schwieriger Anreise - bedingt durch den plötzlichen Wintereinbruch - kamen wir gegen 15.30 Uhr im Bahnhof Rothe Erde an, wo uns Eckhard Reckrs (DjK Eilendorf) mit dem Kleinbus abholte, so dass wir kurze Zeit später im Turniersaal standen und aufs herzlichste von den Eilendorfern begrüßt wurden.

 

Beim Genuß von Christstollen und Gllühwein wurde das Turnier gestartet. Es wurden 7 Runden nach Schweizer System gespielt, wobei die Bedenkzeit pro Spieler 15 Minuten betrug. Es wurde hart - aber sehr fair - gekämpft, so dass die Begegnung und das Kennenlernen im Gespräch viel Raum bekam.

 

Gegen 19.00 Uhr waren die letzten Partien gespielt, die Punkte vergeben, und es folgte die Siegerehrung, die in vielen Fotos festgehalten wurde. Allen Teilnehmern wurde seitens der Gastgeber eine Weihnachtstüte mit allerlei Aachener Süßigkeiten - und einer Flasche Wein (Merlot) - als Wegzehrung überreicht, die Kurt Schorn für alle Teilnehmer spendiert hatte und dankend angenommen wurde.

 

Nun fuhren wir gemeinsam in ein nahegelegenes - sehr gemütliches - Restaurant, wo bei schmackhaftem Essen und erfrischenden Bieren dieser Turniertag in Eilendorf zu ende ging. Gegen 22.55 Uhr stiegen die Bretthopper Willi, Ewald und Hans-Peter in Rothe Erde in den Zug, der sie dann wieder nach Köln brachte. Erika, Ewalds Frau, setzte Willi, den müden Bretthopper, am Breslauer Platz in ein Taxi, welches ihn dann schnell an die Seite seiner Frau Josefine zurück brachte. Hiermit möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Erika bedanken!

 

Willi Beckmann

Leverkusen, 23.12.2009

 

&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;

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Bericht von der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2009

 

Die XX. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blindenschach fand vom 25. bis 29.10.2009 in Bad Salzuflen statt. Gespielt wurde in der Villa Dürrkopp, wo wir uns sehr wohlfühlten. Wir, das Team „BRETTHOPPER RHEINLAND“, waren mit Kurt Schorn&xnbsp; (Aachen), Ewald Heck (Troisdorf), Hans-Peter Engel (Weißenthurm) und Willi Beckmann (Leverkusen) sowie mit Erika Heck als guten Geist der Truppe angereist.&xnbsp;

 

16 Mannschaften mit je 4 Akteuren gingen an den Start. Es wurden 5 Runden Schweizer System gespielt. Unter allen Teams waren wir aufgrund der durchschnittlichen Spielstärke von 1556 DWZ als Nr. 10 ins Rennen gegangen. Gleich zu Beginn ernteten wir die Aufmerksamkeit vieler Spieler und Begleitungen, als wir mit einem eigens für uns erstellten Trikot mit dem Namenszug an die Bretter gingen. Die Trikot’s für die „BRETTHOPPER RHEINLAND“ sponserte Erika – dafür herzlichen Dank!

 

Wie verlief nun für uns das Turnier?

In der Auftaktrunde setzten wir uns überraschend klar mit&xnbsp; 3,5 :&xnbsp; 0,5 Punkten gegen die als Nr. 14 gesetzte Mannschaft Hamburg II (1324 DWZ) durch. Die Runde 2 bescherte uns die Nr. 6 der Rangliste: Gegen Hamburg I (1708 DWZ) ertrotzten wir ein starkes&xnbsp; 2 :&xnbsp; 2-Remis. Auch die dritte Runde verlief positiv, denn wir blieben weiterhin unbesiegt, denn der Kampf gegen Frankfurt (1476 DWZ), das als Nr. 11 gesetzt war, endete Remis. Hannover als amtierender Meister mit einem DWZ-Schnitt von 1974 zeigte uns in Runde 4 aber dann, wo die Glocken hingen und fügte uns eine deftige&xnbsp; 0 :&xnbsp; 4-Niederlage bei. In der Schlussrunde saß uns die als Nr. 15 gesetzte Damenauswahl (1320 DWZ) gegenüber. Wir lösten die Aufgabe mit einem klaren&xnbsp; 3 :&xnbsp; 1-Sieg.&xnbsp;

 

Bester Punktesammler für uns war Kurt an Brett 1 mit 3,5 Punkten aus 5 Partien! Ewald am 2. Brett und Willi an Brett 4 waren mit je 3 Zählern ebenfalls sehr zufrieden. Einen Punkt steuerte Hans-Peter an Brett 3 zum tollen Gesamterfolg bei.&xnbsp;

 

Die Freizeit am Vormittag verbrachten wir mit teils größeren Wanderungen im nahegelegenen Wald und kehrten vor der Rückkehr ins Hotel in aller Regel in eines der vielen Cafes ein, wo wir uns bei heißen Getränken erfrischten. Nach dem Abendessen schlenderten wir meist in die Fußgängerzone, wo wir bald in einer gemütlichen Eckkneipe den Tag Revue passieren ließen.&xnbsp;

 

Leider musste Willi am Donnerstag nach der letzten Partie vorzeitig die Heimreise antreten, weil seine Frau Fine sich wegen eines chirurgischen Eingriffes ins Krankenhaus begeben musste. Er konnte daher leider nicht an der Siegerehrung teilnehmen, die der 1. Vorsitzende des DBSB, Ludwig Beutelhoff, im Spielsaal vorgenommen hat. Als durchaus sensationell ist der 6. Platz zu bewerten, den wir mit einem Punktekonto von&xnbsp; 6 :&xnbsp; 4 Mannschaftspunkten erreichten!

 

Text: Ewald Heck

 

Zum Turnierverlauf schreibt Toni Lindenmair(Augsburg) in seiner Schach-Infomail 999 folgendes:

 

Erfolgreiche Titelverteidigung durch SK Turm Hannover

 

Buchstäblich in letzter Minute gelang es dem Mannschaftsmeister des DBSB von 2007, dem SK Turm Hannover, seinen Titel zu verteidigen. Bei der 20. Auflage der MM des DBSB war allerdings ein klein wenig Glück nötig, um die zweite Meisterschaft in trockene Tücher zu bringen.

 

Zunächst sah es gar nicht gut für die Hannoveraner aus. Eine Niederlage gegen den BSC München ließ die Titelverteidigung in weite Ferne rücken. Erst als München in Runde 4 gegen Leipzig patzte, war die Titelchance wieder da.

 

Allerdings nicht nur für die Mannen aus Niedersachsen. Vor der Schlussrunde besaßen noch fünf Teams die Möglichkeit, sich in die Siegerliste einzutragen. Neben Hannover, München, Leipzig und Heidelberg fand sich auch überraschend Augsburg in der Spitzengruppe wieder.

 

Am ende musste Fortuna mithelfen, um den neuen Meister zu küren. Zwar gewannen sowohl Hannover als auch München ihre Kämpfe, die Entscheidung über den Titel fiel aber im Match Heidelberg gegen Augsburg. Das 2:2 in dieser Begegnung machte Hannover zum Sieger, bei einem Sieg der Heidelberger wären die Münchener die Glücklichen gewesen. So musste sich München mit Platz 2 gegnügen, während sich die Augsburger über Bronze freuen konnten.

 

Bei diesem Turnier kam zum ersten Mal eine etwas abgewandelte Form des Schweizer Systems zur Anwendung. Ob sich dies bewährt hat, möge jeder für sich selbst entscheiden. Vermutlich ist das aber schlicht und ergreifend Glaubenssache.

 

Als Zweitwertung nach den Matchpunkten kam die Buchholz-Wertung zum tragen.

Auch hier gilt: Es gibt gute Gründe für die Buchholz- aber auch genau so gute Gründe für die Brettpunktwertung. Ein Schweizer System wird wohl immer ein Kompromiss sein, aber auch das ist nur eine Binsenweisheit.

 

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass als einziger der 66 eingesetzten Spieler FM Oliver Müller mit 5,0 Punkten an Brett 1 eine weiße Weste behielt. Aber auch die 4,5 Punkte des Augsburgers Alfred Stahl, einem der ältesten Teilnehmer des Turniers, haben seiner Mannschaft enorm geholfen.

 

Schlussstand:

 

&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Name:&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;MP&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; BuMP&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; BP &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;G&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; R&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; V

&xnbsp;1. Hannover 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 8&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 31 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;14,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1

&xnbsp;2. München 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 8&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 31 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;12,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;1

&xnbsp;3. Augsburg 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 7&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 29 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;13,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;1

&xnbsp;4. Heidelberg 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;7&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 27 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;13&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;1

&xnbsp;5. Leipzig 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 6&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 34 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;13&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;2

&xnbsp;6. Bretthopper Rheinland 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 6&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 27&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 10,5 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1

&xnbsp;7. Essen 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 6&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;26 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;10&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2

&xnbsp;8. Frankfurt 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 6&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 24 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;10,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1

&xnbsp;9. Hamburg 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 19 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;11,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2

10. Stuttgart 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 27 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;9,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;3

11. Berlin 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 26 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;10&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3

12. Hamburg 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 23 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;11&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3

13. Köln/Bonn 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 4&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;19 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;7&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3

14. Damen 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;3&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 20 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;6,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 3

15. Augsburg 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 19 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;4,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 1&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;4

16. Essen 2&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 18 &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;2,5&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; 0&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; &xnbsp;&xnbsp;&xnbsp;5

 

 

 

Schnellschach-Match mit Peer Steinbrück

 

Bericht von Ewald Heck

 

Die Schach-AG des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Langenfeld hatte am Freitag, 29.08.2008 mit dem Bundesminister für Finanzen, Peer Steinbrück, einen wahrhaft prominenten Gast eingeladen. Es war bereits nach 2003 das zweite Mal, dass Peer Steinbrück der Einladung der Jugendlichen gefolgt war.&xnbsp; Kersten Linke, der im KAG Langenfeld eine Schach-AG leitet, hatte mich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Gerne habe ich die Einladung angenommen. Meine Frau Erika hat mich begleitet und die Fotos für diesen Bericht beigesteuert. Seit Mitte der 80er Jahren bestehen Kontakte zu den Schülern.

Im Vorfeld der Veranstaltung wurde wenig über Einzelheiten publik. "Aus Sicherheitsgründen war das so abgesprochen worden", meinte Kersten Linke, der wegen der knapp bemessenen Zeit des Gastes einen straffen Zeitplan erstellt hatte:&xnbsp;

 

12.30 Uhr: Begrüßung&xnbsp;

12.40 Uhr Schnellpartie mit Katharina Geuer

13.00 Uhr Fragerunde der Schüler&xnbsp;

13.20 Uhr Schnellpartie mit Daniel Siebel&xnbsp;

13.25 Uhr Test: Erkennt der Bundesfinanzminister Banknoten und Münzen?&xnbsp;

13.50 Uhr Schnellpartie mit Ewald Heck&xnbsp;

14.20 Uhr Abschlussgespräch&xnbsp;

14.30 Uhr Verabschiedung des Gastes&xnbsp;

 

Bereits um 11.30 Uhr liefen die Vorbereitungen im Spielraum auf Hochtouren. PCs wurden für die vorgesehene Live-Übertragung hochgefahren, das Demo-Brett vorbereitet, Bretter aufgebaut, Tische gerückt, Getränke und Snacks parat gestellt und eine Generalprobe für die Fragerunde vorgenommen. Bereits um 12:15 Uhr war klar, dass der schöne Plan nicht eingehalten werden konnte: Steinbrück hatte sich verspätet und die Sicherheitskräfte waren noch nicht mit der abschließenden Inspektion der Räumlichkeiten fertig. Aber um 12:50 Uhr betrat dann endlich der prominente Gast den Spielsaal, der mit Schachbrettern und einem großen Demo-Brett ausgestattet war. Von vielen Schülern, Lehrkräften und Gästen wurde er mit Applaus begrüßt und Steinbrück dankte den Schülern für die Einladung. Und dann ging es auch schon ans Brett, um die erste Partie zu spielen.&xnbsp; In der ersten Schnellpartie (2 x 10 Minuten) gegen Katharina Geuer zeigte Peer Steinbrück seine Qualitäten als fix agierenden Schachspieler und bezwang die Schülerin nach ca. 15 Minuten. In der anschließenden Fragerunde hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Schach-AG viele Fragen zu politischen, wirtschaftlichen und aktuellen Themen der Gegenwart ausgedacht, die von Peer Steinbrück sachlich fundiert, verständlich und teilweise mit Humor gewürzt beantwortet wurden. Unter anderem wurden Fragen zur langfristigen Sicherstellung und Entwicklung der Öl-, Gas-, Atom- und Alternativenergie, Lebenshaltungskosten, Euro/Teuro und vieles andere mehr beantwortet. Zu seinem Arbeitspensum meinte er, dass eine tägliche Arbeitszeit von 12 Stunden und mehr oder 6 bis 8 Termine pro Tag nicht ungewöhnlich seien.&xnbsp; In der darauf folgenden zweiten Schnellpartie gegen den stark aufspielenden Daniel Siebel reichte die Bedenkzeit nicht aus. Einige Autogrammjäger stürmten herein und lenkten ihn ab. Steinbrück verlor wegen Zeitüberschreitung, was ihn sichtlich irritierte. "Mit Freunden spiele ich gelegentlich eine Partie, aber da lassen wir uns viel mehr Zeit. Schnellpartien bin ich nicht gewohnt" meinte der Finanzminister.&xnbsp; Mittlerweile näherten sich die Zeiger der Uhr der zweiten Stunde und Peer Steinbrück setzte sich mir gegenüber ans Brett, das ich bereits aufgebaut hatte. Mit Kersten Linke hatte ich abgesprochen, den Bundesfinanzminister einem kleinen Test zu unterziehen: "Können Sie Geldmünzen bestimmen, ohne hinzugucken?" lautete meine Frage. Ich gab ihm mein restliches Taschengeld fürs Wochenende von 1,80 Euro, das er nach einer Weile zurückschob: "Da muss ich leider passen, ohne hinzusehen geht das nicht! Sie sind dafür bestimmt sehr sensibilisiert!"&xnbsp; Meine anfängliche Aufgeregtheit hatte sich zwischenzeitlich gelegt und der Puls ging wieder ruhig. Als kleine Aufmerksamkeit hatte ich eine gute Flasche Rotwein mitgebracht, die ich ihm mit den Worten, er möge sie bei einer schönen Partie Schach und einem guten Freund genießen. Er dankte und versprach, sie in einer Mußestunde zu entkorken. Auf meine Frage, ob ich eine Bitte äußern dürfte, ermunterte er mich: "Nur raus mit der Sprache!" Ich bat ihn, ob er als Schirmherr des Schach-WM-Matches zwischen Kramnik und Anand, das im Oktober 2008 in der Bundeskunsthalle Bonn stattfindet, es ermöglichen könne, mir zwei Karten zukommen lassen könnte. Er versprach, sich dafür bei der Veranstaltungsleitung zu bemühen.&xnbsp; Inzwischen waren wir von vielen Zuschauern umringt. "Ich habe aber noch nie mit einem blinden Schachspieler gespielt, wie geht denn das? Woher wissen Sie denn, wieviel Bedenkzeit Sie übrig haben?" Ich erklärte Peer Steinbrück kurz die Grundregeln des Zweibrettspiels mit Ansage der Züge, dem Setzen der Figuren usw. Schließlich zeigte ich ihm noch die Blindenschachuhr, die ich mitgebracht hatte.&xnbsp; Anja, eine Gymnasiastin des KAG, bot an zu assistieren und meine Züge auf dem Brett des Bundesfinanzministers auszuführen. Tja, und dann gings los. Ich hatte die weissen Steine. Die Ansage der Züge klappte hervorragend, als ob wir das schon immer gemacht hätten. Als Eröffnung hatte ich mir ein System vorgenommen, das mir für Schnellpartien gut geeignet schien: Für die ersten 10, 12 Züge brauchte ich nur zwei, drei Minuten Bedenkzeit und konnte im Mittelspiel mehr Zeit investieren. Nach ca. 20 Zügen kam ich zu einem schönen Angriff bei etwas passiver Stellung meines prominenten Gegners. Irgendwann ritt mich der Teufel und ich hatte vor, die Taktik zu Wort kommen zu lassen. Ich investierte ein, zwei Minuten und zog einen Springer, der von seinem Bauern geschlagen werden konnte, jedoch mit bösen Folgen für ihn. Mein Kontrahent bemerkte aber diese Falle. Ich stellte jedoch sehr bald fest, dass ich nicht alle möglichen Antworten eingerechnet hatte .... Steinbrück überlegte einige Minuten in dieser sehr komplizierten Stellung und machte einen noch größeren Fehler, der eine Figur kostete, worauf er sofort aufgab und mir gratulierte. "Na, dann sehen wir uns ja bald in Bonn wieder!" verabschiedete er sich. Leider wurde mir einige Tage nach der Veranstaltung mitgeteilt, dass die Partieaufzeichnungen nicht gesichert worden sind - schade!&xnbsp; Wenige Minuten später verließ Peer Steinbrück in Begleitung seiner Mitarbeiter und der Sicherheitskräfte den Spielraum und eilte nach Düsseldorf, dem nächsten Termin entgegen. Mir hat die Veranstaltung viel Spass gemacht. Sie war gut von den Schülern der Schach-AG und von Kersten Linke vorbereitet und inszeniert worden, dem ich an dieser Stelle nochmals für die Einladung danke. Wann bekomme ich schon mal wieder Gelegenheit, mit dem Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland eine Partie zu spielen?&xnbsp;&xnbsp;